Presse

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Dankeschön für Intensivstation

22. December 2020  - Quelle: Straubinger Tagblatt

Mit einer Spende von 500 Euro hat der Förderverein der Altstadtfreunde das Personal auf der  Intensivstation des Klinikums bedacht.

„Es soll ein herzliches Vergelt’s Gott sein an die Pfleger und Ärzte, die in Zeiten von Corona an vorderster Front aktiv sind“, erklärte Vorsitzende Eva Siedersbeck. Es sei dem Verein seit Beginn der Pandemie ein Anliegen, ein Zeichen zu setzen und Danke zu sagen. Martin Kiefl (rechts), pflegerischer Leiter der Intensivstation, freute sich mit seinem Team. Das Geld komme der Frühstückskasse zugute, sagte Kiefl: „Eine tolle Geste für die über 100 Beschäftigten in der  Station.“ – Mit im Bild: Petra Rücker, stellvertretende Leiterin. -red-/Foto: Heike Baier


Spende für Kloster-Pforte

16. December 2020  - Quelle: Straubinger Tagblatt

Den Altstadtfreunden gefällt die Idee des
Karmeliten-Fördervereins „Zimmer mit Aussicht“

Seit 7. Dezember haben die Straubinger Karmeliten der indischen Ordensprovinz St. Thomas auf Initiative des Fördervereins für die Karmeliten in Straubing wieder eine Klosterpforte. Ehrenamtliche Vereinsmitglieder tun hier Dienst, zunächst montags bis freitags, 9.30 bis 11 Uhr.

Es ist keine übliche Pforte, vielleicht sogar eine kuriose. Sie befindet sich genau gegenüber der bisherigen Pforte auf der anderen Straßenseite in der Albrechtsgasse 35. Es ist eine Pforte, hinter der keine Klosterräume liegen. Sondern genau andersherum. Das Kloster, das der Freistaat 2018 gekauft hat und für den TUM Campus Straubing nutzen will (neben einem Wohnrecht für die Patres), sieht man, wenn man aus dem Pfortenfenster schaut. Deshalb nennt der Förderverein das Projekt und damit die Pforte vieldeutig „Zimmer mit Aussicht“.
Ein lange gehegtes Anliegen von Patres und Verein, das die Besitzer des frisch sanierten  Hauses wohlwollend unterstützt haben. Es ist eine Anlaufstelle, um Gottesdienste zu bestellen, Anliegen vorzubringen, Kontakt und Gespräch zu suchen.

Zweites Standbein des „Zimmers mit Aussicht“ soll der Verkauf von Waren aus der indischen Heimat der Karmelitenpatres werden. Mit dem Erlös kann deren seelsorgerische Arbeit in Straubing und in Indien unterstützt werden, so der Gedanke. Bis das in der Coronakrise möglich ist und parallel ist ein kleines, feines Sortiment von Arbeiten der Olivenholzschnitzer aus  Palästina im Programm.

Die Idee des „Zimmers mit Aussicht“ hat dem Förderverein der Straubinger Altstadtfreunde um
Vorsitzende Eva Siedersbeck und Ehrenvorsitzendem Josef Rengsberger gut gefallen. Sie  haben sich entschlossen, die Einrichtung von Pforte/Laden mit 500 Euro zu unterstützen, obwohl Altstadtfest und Adventsmarkt in St. Peter – der Coronakrise geschuldet – heuer  abgesagt werden mussten.

Der Förderverein für die Karmeliten in Straubing und die vier Straubinger Patres bedanken sich
herzlich für die praktizierte Solidarität, die keine großen Worte brauchte. -mon-

INFO:                                    
Das „Zimmer mit Aussicht“ ist im Zuge des Corona-Lockdowns ebenfalls ab heute, Mittwoch,  bis auf weiteres geschlossen. Das Ehrenamtlichen-Team freut sich auf Fortsetzung Anfang  2021.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

31. October 2020  - Quelle: Straubinger Tagblatt

Förderverein der Altstadtfreunde behält seine Ziele trotz Veranstaltungsabsagen im Visier

 

Von Monika Schneider-Stranninger

Altstadtfest? Abgesagt. Romantischer Adventsmarkt rund um die Kirche St. Peter? Abgesagt. Weihnachtsfeier? Abgesagt. Vereinsausflug? Abgesagt. Der Förderverein der Altstadtfreunde ist in der Coronakrise gebeutelt wie alle Vereine. Aufgrund seiner jährlichen Großveranstaltung, dem Altstadtfest, einem Fixpunkt im September, sogar noch weit mehr als andere. Ins Schneckenhaus zurückziehen, zur Untätigkeit verdonnert – das entspricht aber so gar nicht dem Charakter dieses Vereins.

Deshalb ist es Vorsitzender Eva Siedersbeck und Ehrenvorsitzendem Josef Rengsberger ein  Anliegen, die Altstadtfreunde im Bewusstsein der Öffentlichkeit und ihrer 190 Mitglieder, der vielen ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer zu halten – bis die liebgewordenen Aktivitäten wieder möglich sind.

„Spenden weiter für soziale und kulturelle Zwecke“

Beide versichern im Gesprächmit der Redaktion: „Wir spenden auch jetzt für soziale und kulturelle Zwecke.“ Dank Mitgliederbeiträgen und über die Jahre vorsorglich angelegter Rücklagen. Und sie behalten das Ensemble St. Peter und vor allem die Schutzengelkirche mit der benachbarten Krönungskapelle im Auge. „Dank des Engagements von Lutz Burgmayer ist so viel Geld in die Sanierung investiert worden“, sagt Josef Rengsberger. Dass das alles in Schuss bleibe und vor allem der Öffentlichkeit zugänglich, sehe der Verein als Erbe. Der Verein hält Kontakt zum benachbarten Kompetenzzentrum und zum Staatlichen Bauamt.
 

Schutzengelkirche nicht vergessen

Erst am vergangenen Samstag war die Schutzengelkirche für die Öffentlichkeit von 13 bis 16  Uhr zugänglich. An die 30 Leute seien über diese Zeit gut verteilt vorbeikommen, bilanziert Rengsberger zufrieden. „Mit Abstand und Maske.“ Aufgrund der positiven Erfahrung öffnet der Verein am Samstag, 14. November, 13 bis 16 Uhr, neuerlich die Tür dieses Kleinods in der Altstadt. Wünschenswert sei auch, dass Stadtführer den Weg nach St. Peter mit ihren Gruppen  für einen kurzen Zwischenstopp in der sehenswerten Schutzengelkirche nutzen. Froh ist er wie Evi Siedersbeck, dass der Freistaat endlich die Sanierung der Krönungskapelle in Angriff nimmt (wir berichteten) – mit bereits vor Jahren dafür zur Verfügung gestellten 30000 Euro aus der Kasse der Altstadtfreunde.
 

25-jähriges Bestehen wäre heuer gefeiert worden

Natürlich, daraus machen beide keinen Hehl, klaffe heuer aufgrund des ausgefallenen  Altstadtfestes („Dabei hätten wir heuer ein Traumwetter gehabt“) und des geplanten Adventsmarktes (der nun 2021 angepeilt ist) ein Riesenloch auf der Einnahmenseite. „Aber wir haben auch weniger Ausgaben“, trösten sie sich. Es war bisher gute Tradition, dass die  Altstadtfreunde den größten Teil ihrer jährlichen Einnahmen – mehrere tausend Euro – gleich wieder gespendet haben. Verteilt auf soziale und kulturelle Adressaten, die die Finanzspritze gerade gut brauchen können. So wollen sie es weiter halten und sind auch jetzt in der  Coronakrise dankbar für Hinweise, wo gerade Not am Mann ist, versichern beide unisono.
 
Im Kalender gestanden hat heuer auch das 25-jährige Vereinsbestehen, das man gebührend feiern wollte. „Wir holen das im 26. Jahr nach“, verspricht Evi Siedersbeck. Als kleiner Trost bis dahin ist eine Festschrift zum Jubiläum und ein Mitgliederbrief in Vorbereitung. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“
              Vorsitzende Evi Siedersbeck                
 
 Ehrenvorsitzender Josef Rengsberger
 
 
 
 
 
 
 

ZUSAMMENHALT MACHT VIELES MÖGLICH - Krönungskapelle wird für rund 300 000 Euro innen saniert

05. October 2020  - Quelle: Straubinger Tagblatt

Viele Jahre lang haben viele Menschen fleißig Spenden gesammelt, damit die Krönungskapelle eines Tages saniert werden kann. Jetzt stehen insgesamt rund 300 000 Euro zur Verfügung, mit denen im kommenden Jahr mit der Innensanierung begonnen werden kann, berichtete Oberbürgermeister Markus Pannermayr am Montagvormittag in der Krönungskapelle und lobte alle Spendensammler. Die Sanierung soll dem Substanzerhalt dienen, nächstes Jahr beginnen und die Kapelle auch für den TUM-Campus nutzbar machen.

Dass die mühsame Arbeit des Spendensammelns bald von Erfolg gekrönt werde, zeige mit Nachdruck, dass Solidarität und Zusammenhalt von Bürgern vieles möglich mache, würdigte Pannermayr das Engagement vor allem der Bewohner der Altstadt und den Verein der Altstadtfreunde. Pannermayr erinnerte auch an Lutz Burgmayer und dessen Schutzengelhilfe, die nicht nur die Sanierung der Schutzengelkirche stemmte, sondern sich mit 30 000 Euro jetzt auch an der Sanierung der Krönungskapelle beteiligt.

 Die Krönungskapelle am Eck von Schul- und Petersgasse befindet sich im Eigentum der Vereinigten Almosenstiftung der Stadt und ist in einem maroden Zustand. (Foto: Josef Unterholzner)

Die Initialzündung für die bevorstehende Instandsetzung sei von einer 30 000-Euro-Spende der Altstadtfreunde im Jahr 2015 ausgegangen, blickte Pannermayr zurück. Die dritte Spende stamme von der Seilermeister-Regensburger-Stiftung (36 000 Euro). Zuschüsse von fast 200  00 Euro sind zugesichert von der Stadt, vom Landesamt für Denkmalpflege, vom Bezirk, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Bayerischen Landesstiftung.

Bürgermeister und Historiker Werner Schäfer blickte auf die Vergangenheit der um 1486 gebauten Kapelle zurück. Als Durchgangskapelle habe sie bei Beerdigungen eine wichtige Rolle gespielt. Bereits zweimal - 1867 und 1941 - sollte sie sogar abgerissen werden. Wenn die Kapelle auch innen saniert ist, sei sie eine wunderbare Ergänzung für den Bereich rund um den TUM-Campus Straubing, das Nawareum und die ganze Altstadt. Bei der Sanierung solle die Nordwand der Kapelle auf Wunsch von Stadtheimatpfleger Alfons Huber für das ehemalige Altargemälde der Peterskirche aus dem Jahr 1662 freigehalten werden.

Bürgermeister Dr. Albert Solleder wies auf die Verbindungen zwischen Neustadt, Klinikum St. Elisabeth und TUM-Campus hin. Karl Bauer vom Konto Schutzengelhilfe betonte, dass die Sanierung der Krönungskapelle Lutz Burgmayer, der im September 2019 gestorben ist, ein großes Anliegen gewesen sei. Evi Siedersbeck als Vorsitzende der Altstadtfreunde und Ehrenvorsitzender Josef Rengsberger unterstrichen die Bedeutung der Krönungskapelle für die Altstadt. Wenn die Altstadtfreunde samstags die Schutzengelkirche zur Besichtigung öffnen, soll auch die Krönungskapelle wieder für alle zugänglich sein. Am 10. und 24. Oktober laden die Altstadtfreunde wieder jeweils von 13 bis 16 Uhr zur Besichtigung der beiden Kirchen ein. 

 

Freuten sich über die Sanierung der Krönungskapelle (v.l.): Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Josef Rengsberger (Altstadtfreunde), Armin Meyer (Stiftungsamt), Bürgermeister Dr. Albert Solleder, Bürgermeister Werner Schäfer, Evi Siedersbeck (Altstadtfreunde), Karl Bauer (Konto Schutzengelhilfe) und Leitender Baudirektor Wolfgang Bach. (Foto: Josef Unterholzner)


Altstadtfreunde öffnen Schutzengelkirche im Oktober

26. September 2020  - Quelle: Straubinger Tagblatt

An den Samstagen, 10. und 24. Oktober, können Interessierte in der Zeit von 13 bis 16 Uhr die Schutzengelkirche sowie die Krönungskapelle besichtigen. 

Die Altstadtfreunde bieten Führungen an und stehen für Fragen zur Verfügung. Coronabedingt
konnten die Altstadtfreunde nicht wie in den Jahren zuvor von Mai bis Oktober jeweils am ersten Samstag im Monat das kleine Juwel in der Straubinger Altstadt der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Nun soll wenigstens an zwei Nachmittag im Oktober wieder ein Besuch möglich sein. Dem im September 2019 verstorbenen Lutz Burgmayer, dem Initiator der Schutzengelhilfe, ist zu verdanken, dass die dem Verfall preisgegebene Schutzengelkirche noch als Gotteshaus existent und heute ein anrührend schön restauriertes Kleinod ist. Den Altstadtfreunden liegt die Schutzengelkirche ebenfalls am Herzen und sie hoffen, dass durch ihr Engagement weder die Schutzengelkirche noch die Krönungskapelle in Vergessenheit geraten.
-red-/Foto: Altstadtfreunde