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Mitgliederrekord bei den Altstadtfreunden

27. February 2017  - Quelle: Straubinger Tagblatt

193 Personen unterstützen Verein - Bei den Neuwahlen blieb fast alles beim alten

Am Freitag fand im Gasthaus Sturmkeller die Jahresversammlung der Altstadtfreunde Straubing mit Neuwahlen statt. Die Vorsitzende Eva Siedersbeck freute sich über das große Interesse von fast 50 anwesenden Mitgliedern.

Eva Siedersbeck blickte auf die Aktionen im vergangenen Jahr zurück. Über das Jahr verteilt wurden unter anderem die Caritas-Kita Krabbelkiste, die Grundschule St. Peter, das Technikhaus, das Gäubodenmuseum, die Schule der Phantasie, das Bürgerheim, die Stiftung St. Peter, die Malteser sowie der Stadtjugendring mit einer Spende bedacht.

Im Mai wurde beim Goldhaiberlfest Wieder Kaffee und Kuchen verkauft, außerdem fand eine Maiandacht in der Schutzengelkirche statt. Im Juni beteiligten sich die Altstadtfreunde mit einem Infostand am Stadtturmfest, im August nahm der Verein am Volksfestauszug teil. Im September fand das Altstadtfest statt und im Dezember die Weihnachtsfeier sowie der romantische Weihnachtsmarkt am Petersfriedhof.
 
Gut beschäftigt waren die Vereinsmitglieder von April bis Oktober, da eine gebraucht erworbene Grillhütte restauriert Wurde. 2016 wurde der bisher höchste Mitgliederstand erreicht, so Siedersbeck. Aktuell habe man 193 Mitglieder, das jüngste Mitglied sei gerade einmal ein halbes Jahr alt.
Nach dem Kassenbericht von Schatzmeisterin Dorothea Rengsberger und dem Bericht der Rechnungsprüfer Wolfgang Seitz und Else Spanfellner wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Bei den Neuwahlen unter Wahlleiter Hans Siedersbeck wurden Eva Siedersbeck als Vorsitzende und Klaus Brehm als zweiter Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden Schatzmeisterin Dorothea Rengsberger und die bei den Kassenprüfer Else SpanfeIlner und Wolfgang Seitz einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Schriftführerin Margit Siedersbeck wollte ihr Amt nach 15 Jahren in jüngere Hände legen und trat daher nicht mehr zur Wahl an. Als neuer Schriftführer wurde einstimmig Adrian Heimerl gewählt.
Nach den Neuwahlen gab Eva Siedersbeck eine Vorschau auf die diesjährigen Termine. Am 1. Mai wird der Maibaum beim Sturmkeller zusammen mit dem Trachtenverein Immergrün und den Sturmkellerfreunden aufgestellt, am 6. Mai findet ein Mariensingen in der Schutzengelkirche statt und am 25. Mai wird wie gewohnt Kaffee und Kuchen am Goidhaiberlfest verkauft.
 
Nächstes Altstadtfest vom 1. bis 3. September
Von Mai bis September ist auch wieder an jedem ersten Samstag im Monat die Schutzengelkirche geöffnet. Im Juni oder Juli ist ein Ausflug nach Kruckenberg angedacht, am 6. August findet der Vereinsausflug zum Museumsdorf Tittling statt. Das mittlerweile 25. Altstadtfest ist von 1. bis 3. September und am 8. Dezember folgt die Weihnachtsfeier. Beim Volksfestauszug wird man sich heuer nicht beteiligen, erklärte Siedersbeck den überraschten Mitgliedern, da sich immer weniger Mitglieder finden würden, die beim Auszug mitgehen wollten. Vielleicht sehe es im nächsten Jahr wieder anderes aus. Für heuer könne über einen kleinen Umzug zum Altstadtfest nachgedacht werden, so Siedersbeck.
 
Wunsch nach erweitertem Vorstand
Am Ende wurden noch einige Anträge von Adrian Heimerl behandelt. Dem Wunsch nach einem erweiterten Vorstand wurde nachgekommen. Steffi Rengsberger, Sigi Heimerl und Christoph Laugwitz wurden bereits ausgewählt, um im Vorstand beratend tätig zu werden. Quartalsmäßige Sitzungen sollen stattfinden. Auch die Anträge für mehr vereinsinterne Aktivitäten sowie eine Verlegung der Stammtischtermine von Donnerstag auf Freitag wurden angenommen. Ebenso wurde beschlossen, langjährige Vereinsmitglieder beim nächsten Altstadtfest zu ehren und sich bei den kommunalen Einsatzkräften mit einer Urkunde und eventuell einer kleinen Spende für die jahrelange Unterstützung beim Altstadtfest zu bedanken. Nach dem Altstadtfest oder Weihnachtsmarkt soll es in Zukunft zeitnahe Nachbesprechungen geben, so ein weiterer Beschluss. Für viel Diskussion sorgte der Antrag auf die Wiederanbringung von Sterbebildern von Soldaten des Zweiten Weltkriegs in der Schutzengelkirche. Lutz Burgmayer fand, die Bilder gehörten in die Michaelskirche, Pfarrer Michael Bauer freute sich sehr über Heimerls Engagement und sagte, man müsse sich genau überlegen, wo die Bilder wieder angebracht werden sollen. Ehrenvorsitzender Josef Rengsberger machte den Kompromissvorschlag, die Bilder übergangsweise in der Schutzengelkirche aufzuhängen und nach Renovierung der Michaelskirche dort anzubringen. Letztendlich einigte man sich darauf, die Bilder auf Stellwänden anzubringen und diese vorerst, bis Abschluss der Renovierung der Michaelskirche, im Kreuzgang der Schutzengelkirche aufzustellen.

-pol-